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Saison 2007

 

Hallöle,
die Winterferien gehen fast zuende und ein neues Jahr beginnt.
Seit diesem Jahr gehe ich mit Papa gemeinsam in ein Sportstudio wo ich meist ohne Gewichte (nich so wie mein Sport Goofy-Papa), meine Ausdauer und meine Kraft versuche zu steigern. Damit ich dieses Jahr nicht so schnell aus der Puste zu bekommen bin denn......

Ich bin natürlich wieder dabei wenn es heißt die ADAC Minibike-Cup Saison 2008 ist eröffnet. Und diesjahr kenne ich mich ja bereits ein wenig aus und kann recht entspannt volle Granate angreifen. Falls mich jemand sucht ich habe natürlich wieder meine Startnummer 39.
Der einzige Unterschied wird sein (hoffentlich klappt es) mein Motorrad bekommt eine neue Farbe und zwar mattgrau mit Flammen. Fast wie Mama ihre schöne Maschine nur noch mit Flammen.
Wenn die ersten Bilder da sind stelle ich sie sofort ein demnächst wird Papa auch endlich es einmal schaffen die Privat Rubrik mal ein wenig mit Bildern zu füllen.

Bis denne Euer Justin
Mittwoch, 03.10.2007, 20:44

 

Saisonabschluß auf dem Sachsenring

 

Bevor ich mit dem Letzten Rennbericht dieser Saison beginne möchte ich mich vorab bei allen Sponsoren und denen die mich sonst irgendwie unterstützten bedanken.

Allem voran Danke dem ADAC speziell dem Herrn Stamm der uns geholfen hat wo er nur konnte, dem MSC-Lausitzring für die Hilfe und die Wartung der Rennmaschine, Herrn Conrad von der Kartbahn Schönerlinde für die guten Trainingsmöglichkeiten, Herrn Aswendt für die tolle Internetseite, dem Marcus der mir hoffentlich weiter gute Tipps beim Training gibt und nicht zuletzt meiner Familie ohne die das ganze gar nicht möglich gewesen wäre.
Sowie Danke an alle die ich jetzt vergessen habe.

Eine anstrengende aber schöne Saison geht zu Ende Sachsenring 2007

Wir sind am Freitag gegen 20:00 Uhr auf dem Sachsenring angekommen nach anfänglichen Schwierigkeiten auf das Gelände zu gelangen, haben wir es sogar noch geschafft die Technische und Dokumenten Abnahme zu erledigen.
Samstag sind wir sehr früh aufgestanden denn um 8:45 Uhr stand das erste Training auf dem Programm.
Es lief sehr gut und ich verbesserte mich Runde für Runde. Es war die schnellste Strecke der Saison mit gemeinen kleinen Haken.

Vor dem ersten Zeittraining bekam ich noch jede menge Instruktionen was ich verbessern sollte um mich zu Qualifizieren. Denn es waren alle zum letzten Rennen der Saison gekommen vom MSC-Lausitzring der Stecki und der Uwe und es ist sogar der Marcus mit gekommen der mich Trainiert hatte um mal zu sehen wie mein können im Rennen aussieht.
In dem Zeittraining lieferte ich mir wieder harte Gefechte mit der Nummer 37 dem Tobias aber am Ende hatte er doch die Nase um wenige cm. vorn.
Beim ersten Rennen habe ich mich beim Start verschaltet und kam dadurch schlecht weg und hatte mühe wenigstens einen Fahrer hinter mich zu lassen. Beim zweiten Rennen kam ich besser weg, nur leider habe ich bei meiner Verfolgungsjagd auf die Nummer 37 mich im Gang geirrt und verlor wichtige Sekunden.

Am Abend stand die Abschlussfeier an, die der ADAC sehr schön organisiert hatte. Es gab was leckeres zu Essen und zu trinken für Papa und Marcus gab es auch.
Es wurden die besten der Saison geehrt mit großen goldenen Pokalen !! Die ich hoffentlich auch irgendwann mal bekomme.
Nachdem es dann schon fast Mitternacht war vielen wir alle müde und zufrieden ins Bett.

Ich werde solange das Wetter noch mitspielt weiter Trainieren, ansonsten geht es im März nächsten Jahres nach Italien zum Training.
Ich melde mich ab und zu wie es mir geht, also schaut ruhig gelegentlich auf meiner Web-Site vorbei.
Montag, 17.09.2007, 17:45

 

Ich gebe nicht auf ich komme wieder!

 

Die Rennen in Faßberg und Geesthacht liefen nicht so besonders gut ! In Faßberg warf mich ein Sturz sehr weit zurück und in Geesthacht reichte mein können leider auch nicht für eine Qualifikation für die Rennen. Ich verabschiedete mich aber mit den Worten "ich gebe nicht auf ich komme wieder" !! Da Professionelle Hilfe nicht immer möglich ist, nervte meine Mama einen ihrer Freunde der schon Rennen gefahren ist solange, bis er mit uns gemeinsam zum Training fuhr. Marcus schaute sich genau an was ich auf meiner Rennstrecke mache und nach einigen Runden machten wir eine Pause. Wir setzten uns auf den Boden und malten jede Kurve. Er erklärte mir was ich verbessern könnte. Ich fuhr wieder auf die Strecke und setzte alle Tipps um so das Marcus Gänsehaut bekam denn ich wurde immer schneller, letztendlich habe ich mich durch die Tipps um ca. 5 sec. verbessert.

Um noch besser vorbereitet zu sein bekam ich von meiner Lehrerin das Ok das ich Freitag schon auf der Rennstrecke in Wackersdorf Trainieren darf !!! (Was ich nicht wusste ist das sie mir so viel Hausaufgaben mit gab, die ich aber trotz allem ordentlich erledigte.) So ging es Stark Motiviert zum Rennen und wir traten unsere längste Reise der Saison an, etwa 1000 km hin und zurück, nach Wackersdorf.

Freitag lief alles bestens bei Strahlendem Sonnenschein begann ich mich auf die Strecke einzuschießen, bis ich plötzlich meine Spur verlor und beim wieder einlenken zu Fall kam. Das Motorrad lag eine ganze weile auf mir drauf und es tat auch ganz schön weh, aber ich wusste genau was ich Falsch gemacht hatte und daraufhin begann ich nach Reparatur des Motorrades durch meinen Papa alles besser zu machen.

Ich steigerte mich den ganzen Tag und konnte auch die Tipps die ich von allen Seiten bekam sehr gut umsetzen. Ich ging beruhigt und glücklich nach einem gemütlichen Grill und DVD-Abend mit Papa zu Bett um Fit für das Rennen zu sein.

Samstag morgen es war so weit heute fahre ich auf alle Fälle mit sagte ich mir. Im ersten freien Training musste ich mich erst wieder an das Gedränge auf der Bahn gewöhnen, denn über 30 Fahrer waren doch eine ganze Menge.
Im ersten Zeittraining waren meine Leistungen noch nicht an denen des Vortages und Papa sagte mir direkt ins Gesicht "willst du Rennen fahren oder wieder nach Hause"?
Natürlich wollte ich Rennen fahren also gab ich im 2. Zeittraining alles was mir möglich war. Von Anfang an wollte die Nr. 37 der Tobias aus Heilsbronn an mir vorbei aber ich sagte mir ich bin schneller und du kriegst mich nicht. Ich wurde immer schneller schaltete an Langen Kurven schon gar nicht mehr sondern legte mich rein ohne das Gas weg zu nehmen.Am Ende erreichte ich eine persönliche neue Bestzeit von 1:16:525 damit hatte ich mich für das B-Finale Qualifiziert.

Ich war sehr aufgeregt vor dem Start so das ich recht langsam an meinen Startplatz fuhr wo mein Papa schon auf mich wartete.
Am Start kam ich nicht so gut weg wie ich hoffte. Das Rennen über versuchte ich ständig die 37 zu überholen aber bei einem Verschalter in einer engen Kurve war der Traum geplatzt. Ich wurde Vorletzter da ein Fahrer zu Sturz kam.
Im 2. Rennen war es sehr eng in den ersten Metern und um nicht zu Stürzen musste ich nachgeben und wieder die 37 vorbei lassen. Ich habe gekämpft wie ein Löwe aber leider reichte es nicht um an diesem Fahrer vorbei zu kommen denn er war wenige zehntel besser als ich.
Nächstes WE ist Leider schon die Saison zu Ende aber ich werde weiter üben und im Nächsten Jahr so richtig aufräumen.
Jetzt kenne ich ja viele Strecken und weiß worauf ich achten muss.
Papa plant schon mit einem anderen Fahrer zusammen nächstes Jahr ein paar Tage vor der nächsten Saison in Italien in Pomposa zu Trainieren.
Freitag, 03.08.2007, 16:58

 

Die zweite Saisonhälfte hat begonnen

 

Die zweite Hälfte der Saison begann für uns im strömenden Regen !!
Donnerstag waren wir noch beim Training auf Justins Trainingsstrecke, da er ja bedingt durch schlecht Wetter und Urlaub ca. 7 Wochen nicht gefahren ist. Er klagte ständig darüber, dass die Schaltung für ihn, jetzt nach dem Umbau (der ihm eigentlich helfen sollte) schlechter wäre.

Daraufhin haben wir die Schaltung so lange eingestellt, das sie gut für ihn zu handhaben war. Beim drehen seiner Runden ist er auch noch prompt auf die Nase gefallen, so das der Tag für ihn gelaufen war.
Freitag sind wir um 5:30 Uhr nach Neuss gefahren. Nach langer Strapaze kamen wir um 13:30 Uhr an. Zu diesem Zeitpunkt existierte der eigentliche Parkur noch nicht. Denn die Strecke musste erst noch abgesteckt und gesichert werden.

Deshalb verschob sich die Trainingsmöglichkeit auch auf 18:00 Uhr.
Das dieses Rennen zu viel Strapazen für einen kleinen Menschen wie Justin waren, sollte sich allerdings erst am Samstag heraus Stellen.

Die Technische Abnahme hatten wir Freitag noch erledigt, so das wir nachdem es die ganze Nacht geregnet, hat und es auch nicht aussah das es aufhören würde, ein wenig länger schlafen konnten.

Den Trainingslauf haben wir ausfallen lassen, da es auch nicht aufhörte zu regnen. Justin kannte ja die Strecke schon und wir wollten keinen unnützen Sturz riskieren.

In der ersten Zeitnahme klagte er wieder über eine für ihn nicht gut funktionierende Gangschaltung. Wir stellten wieder so lange ein bis er selbst zufrieden war.

Erst in der 2. Zeitnahme merkte man, dass etwas nicht in Ordnung gewesen sein muss, denn er fuhr ohne Schwung und Elan oder Ehrgeiz schneller zu werden. Auch sonst war er nicht der kleine Rennfahrer wie man ihn kennt. Selbst ermunternde Worte von Papa wollten nicht helfen.

Mittwoch kam er aus dem Ferienlager zurück, während dieser 14 Tage hat er nicht besonders viel geschlafen. Am Donnerstag zum Training und Freitag früh zur Rennstrecke, das war definitiv zu viel für diesen kleinen Körper. Mann darf eben nicht vergessen das er erst 8 Jahre alt ist.

Er versuchte in beiden Rennen sein Bestes zu geben, aber es wollte auf dieser wirklich nicht besonders schönen Strecke nicht so recht gelingen.
Beide Rennen hat er ohne Sturz zu Ende gebracht und er hat wieder ein wenig dazu gelernt. Am 11.08. geht es nach Faßberg, diesmal ist er vorher bei einer Tante um richtig auszuschlafen und auszuruhen in der Hoffnung das alles besser wird !!!
Dienstag, 12.06.2007, 15:51

 

Lehrreiches Wochenende mit Regen

 

Wir sind am Donnerstagabend schon angereist. Justin bekam extra Schulfrei für sein Vorbereitungstraining. Freitag früh hat er sich voller Tatendrang in seine Kombi gezwängt, (was mit dem Unteranzug nun schon weit aus leichter geht) schnappte sich seine neuen Handschuhe und ab auf die Piste. Sofort bemerkte man, dass das Training schon sehr viel geholfen hat. Denn er war ja 5 Wochen zuvor schon einmal auf der Strecke zum Einführungslehrgang. Da klappte es bei weitem noch nicht so wie wir es uns alle erhofft hatten. Er Trainierte den ganzen Tag bis zur Erschöpfung und erreichte eine Zeit die ca. 15 sec. unter der von vor 5 Wochen lag. Samstag war nur ein ganz kurzes Training mit allen Teilnehmern. Es bereitete Justin leichte Schwierigkeiten mit so viel Verkehr klar zu kommen. Er erschreckte sich immer wenn ein schnellerer von hinten kam, wahrscheinlich auch noch wegen seinem Unfall in Oschersleben. Die Zeitnahmen verliefen gut anfangs war er recht Langsam aber nach sehr hilfreichen Tipps von Uwe seinem Mechaniker wurde er gute 2 sec. wieder schneller. Im ersten Rennen sollte die Strecke noch Trocken bleiben und Justin tastete sich an seinen Vordermann heran. Legte sich den Gegner zurecht um im richtigen Moment zu überholten. Diese Position verteidigte er auch bis zum Schluss und war überglücklich keine blaue Flagge und sein erstes Überholmanöver. Das 2. Rennen sollte noch spannender werden. Erst ging ihm beim Gangeinlegen am Start die Maschine aus und er dachte das wäre das ende, aber Papa rannte einfach auf die Strecke schob an und los ging's. Er begann eine gnadenlose Aufholjagd er fuhr als wenn er nicht merken würde das es REGNET und die Straße glatt und schmierig war. Er pirschte sich an dem ersten Vordermann vorbei und als er den zweiten überholt hatte, passierte es er rutschte weg weil er zu schnell in die Kurve einlenkte. Er konnte den Streckenposten davon überzeugen ihn doch bitte anzuschieben so das er das rennen noch zu ende fahren konnte. Alles in allem war es wieder ein sehr lehrreiches Wochenende.
Montag, 11.06.2007, 12:46

 

Training ist das halbe Rennen !!

 

Wir sind Freitagmittag noch einmal zu Justins Trainingsstrecke http://www.kartbahn-schoenerlinde.de/ gefahren um ihn auf das Rennen vorbereiten zu können.
Hoch motiviert kamen wir dann abends erschöpft in Oschersleben an. Erst den Rennfahrer ins Bett und dann wir. Morgens dann auf die Kartstrecke und ab zur Technischen Abnahme. Die Anmeldung im Rennbüro, war für mich und Justin etwas Besonderes denn durch die gleichzeitig stattfindende IDM verlieh das dem ganzen noch mehr Rennflair. Im Freien Training zeigte Justin das er schon eine Menge von den erhaltenen Tipps und Anweisungen umgesetzt hat.
Da es ihm noch an Geschwindigkeit in der Kurve fehlt, belegte er zwar zunächst wieder den 1.Platz von der falschen Seite aber lediglich mit einem Abstand von einer halben Sekunde zum Vordermann.
Bei der zweiten Zeitnahme passierte es dann: Ein überholender Fahrer berührte Justin am Vorderrad, so das er die Kontrolle über das Motorrad verlor und es zum Crash kam. Justin flog nach links und Motorrad nach rechts. Alle hielten den Atem an aber Justin kniete sich hin und trommelte vor Wut mit den Fäusten auf den Boden!!!!!Nach Ende des Rennens wurde er mit Krankenwagen zum Arzt gebracht wo er Untersucht wurde. Dann erst durfte auch die SEHR besorgte Mama an ihren süßen heran (zum Glück erst jetzt)!!!
Denn er lachte schon mit dem Arzt und alberte mit den Schwestern. Diagnose leichte Prellungen -renntauglich. Das Motorrad hatte auch nicht viel ab bekommen und war auch gleich repariert. (Panzerband und Zange wirken Wunder).
1. Rennen wir hatten ein wenig Angst das der Sturz ihn bremsen würde, aber das Gegenteil war der Fall er gab bald noch mehr Gas!! Musste er auch denn er hatte den Start total verschlafen und wir mussten ihn auch noch anschieben. Das Rennen ist er jedenfalls gut durch gefahren.
2. Rennen alles wird besser!! Er ist bei weitem noch nicht derjenige der vorne mit fährt aber er gibt sich mühe und will noch mehr und härter Trainieren. Diese Woche werden wir vor Samstag nicht zum Training schaffen, denn ich habe gestern kurzfristig meinen LKW verborgt. Aber nächste Woche dafür um so doller. Denn nächste Woche ist Aschersleben und diese Strecke kennt er schon und sie scheint ihm ganz gut zu liegen.

 

 
(c) 2007 Justin Dornbusch